Masken in der Krankenstation Lunga Lunga
Aktuelle Situation - Opas Face bringt zum Ausdruck
Zurück in die Familien
(Opa Christopher) Gekochter Mais in fraglichem Zustand --- Zooen - Eine Mutter muss zaubern können, das gilt weltweit

Information zur aktuellen Situation in Afrika rund um COVID-19, 26. Juli 2020

Nach der Verteilaktion ist vor der Verteilaktion.

Erneut haben wir mehr als 17 Tonnen Lebensmittel als Soforthilfe in unserem Projektgebiet in und um Mamba Village verteilt – insgesamt sind es nunmehr 75 Tonnen. Wir haben gehofft, diese Soforthilfe etwas zurückfahren zu können. Denn auch in Kenia werden die sehr strikten Corona-Regeln langsam aber stetig gelockert. Leider kommt das bei den Menschen insbesondere in der Tourismusregion im Südosten Kenias noch nicht an. Denn vorerst kommen keine Urlauber ins Land. Zwar gibt es nach und nach wieder internationale Flüge nach Kenia. Doch in den Fliegern sitzen – wenn überhaupt – Geschäftsreisende.

 

Zweite, große Bedrohung

Somit bekommen auch die vom Tourismus abhängigen Menschen weiterhin keinen Lohn. Und das sind südlich von Mombasa etwa 90 Prozent der dortigen Bevölkerung.

Die zweite Hoffnung war, dass mit der nun beginnenden Erntezeit die Menschen wenigstens einen Teil ihres täglichen Brots selbst ernten können. Doch der Klimawandel macht dieser Hoffnung derzeit einen Strich durch die Rechnung. Die Ernte ist kläglich. Zu Beginn der Regenzeit waren die Regenfälle zu stark, fast sintflutartig. Dann setzte der Regen viel zu früh wieder aus. Es folgte eine Trockenheit, die bis heute anhält.

Wir haben die Situation einmal mehr in einem Presseartikel zusammengefasst, der in der Gelnhäuser Neuen Zeitung am Samstag erschienen ist. Andere Zeitungen – etwa der Hanauer Anzeiger – haben ebenfalls zugesagt, unseren Bericht zu veröffentlichen. Wir sind für diese Hilfe der heimischen Zeitungen sehr dankbar. Sie sorgt dafür, dass wir unseren Weg konsequent weiter gehen können und unser Freundeskreis stetig wächst.

Hier nun der aktuellste Artikel >>> "Zu Corono kommt die Dürre" aus der Gelnhäuser Neuen Zeitung, 25. Juli 2020.